| FORMULA 1134+ |
 

zur Homepage

ZurückSilybum marianum
Mariendistel
Asteracea, Korbblütengewächse

 

Der Name Mariendistel geht auf eine Legende zurück, der zufolge die Jungfrau Maria, als sie Jesus stillte, einige Tropfen ihrer Milch auf eine Distel fallengelassen hat. Dies verursachte die weißen Flecken auf den Blättern und man nannte sie fortan Marien- (marianum), oder Liebfrauendistel.

Die Gattungsbezeichnung Silybum leitet sich aus dem griechi-schen Wort für Quaste oder Anhängsel her.

Die ursprüngliche Heimat der Mariendistel ist der Mittelmeer-raum. Sie verbreitete sich im Laufe der Zeit über ganz Europa und wurde von den frühen Auswanderern nach Amerika und Australien gebracht.

Erstmals wird die Mariendistel als Heilmittel gegen Lebererkran-kungen in der Antike von Plinius dem Älteren (23 - 79 v.J.Ch.) erwähnt. Neben anderen Heilkundigen der jeweiligen Epoche beschrieb auch Hildegard von Bingen in ihrem im Jahre 1533 publizierten Kräuterbuch die Anwendung dieser Heilpflanze, welche sie "Vehedistel" - Venusdistel - nannte. Etwa 1930 be-gannen Wissenschaftler die Milchdistel als Leberschutz- und Heilmittel zu erforschen.

Im Jahre 1968 isolierte ein Team von Wissenschaftlern an der Universität von München unter der Leitung von H. Wagner das Silylmarin aus dem Samen der Mariendistel. Später zeigten fortgeschrittenere Methoden, daß dieses aus mehreren Kompo-nenten, den sogenannten Flavolignanen, bestand. Diese sind Silybinin und Isosilybinin (Gemisch aus den Diastereomeren Silybilin A und B), Silychristin und Silydianin, welche zu 4 - 6 % in den reifen Samen enthalten sind. Weitere Bestandteile sind - außer zahlreichen Nebenkomponenten - Flavonoide, weiters 20 - 30% fettes Öl, 25 - 30% Eiweiß und etwas Schleim.

Die häufigsten Leberschäden entstehen durch Alkohol (71 %), Pharmazeutika (18 %) und durch chemische Substanzen (11 %). Sibylin hat die Eigenschaft die äußere Struktur der Leberzellen zu verändern. Dies bewirkt einem Membraneffenkt, der das Eindrin-gen von von Giften in das Innere der Zellen verhindert. Dieser Mechanismus macht es übrigens zum wirkungsvollsten Antidot bei einer Knollenblätterpilz-Vergiftung.

Klinisch wird Sibylin bei der Behandlung toxischer Leberschäden und als unterstützende Maßnahme bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen und bei Leberzirrhose angewandt. Besonders bei Leberschäden, welche durch Alkohol oder Medikamente verur-sacht sind, wird unter Sibylin eine beschleunigte Normalisierung und ein Rückgang der Beschwerden erzielt.

Es agiert außerdem als pflanzliches Magen-Darm-Mittel bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere bei funktionellen Stör-ungen des ableitenden Gallensystems. Auch bei der Behandlung von hirnorganischen Leistungsstörungen (z.B. Schwindel, Ohren-sausen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen) kommt Sibylin zum Einsatz.Die Wir-kung von Sibylin basiert im wesentlichen auf drei Eigenschaften: auf seine Funktion als Radikalfänger und Antioxydans, auf die Stabilisierung der Leberzellmenbrane und die Stimulation der Zellregenerierung.

Bluegreen Formula 1134+ enthält Silybum marianum und wird von Ärzten, Heilpraktikern und Ernährungsberatern empfohlen.

 

 

ZurückSeitenanfangHome