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BEITRÄGE
Weihrauch
hemmt Entzündungen
Klinische Studie gibt traditioneller
indischer Medizin recht
- Die erste klinische Studie Deutschlands über die Wirkung von Weihrauch
hat die entzündungshemmende Wirkung des Naturheilmittels bestätigt.
Die
Extrakte aus dem Harz des tropischen Weihrauchbaumes Bosswelia Serrata
werden im Orient seit fast 5.000 Jahren zur Behandlung chronisch-entzündlicher
Leiden eingesetzt. Das Harz wird gewonnen, indem die Rinde angeritzt wird
und einige Zeit später die Harztränen gesammelt werden. Aus dem trockenen
Harz wird dann das Arzneimittel gewonnen. In der Ayurvedischen Medizin
wird Weihrauch fast gegen alle Erkrankungen eingesetzt: Magen-Darm-Erkrankungen,
Infektionen, Atemwegserkrankungen, Leberentzündungen, Hauterkrankungen,
Krebs und Warzen.
Der Tübinger Pharmakologe Hermann Ammon hat die letzten zehn Jahre damit
verbracht, den Wirkmechanismus des Weihrauchs mit modernen Untersuchungsmethoden
zu ergründen. Die entzündungshemmende Wirkung geht von Boswelliasäuren
aus, die die Bildung von Entzündungsmediatoren, so genannten Leukotrienen,
hemmen. Auch bei entzündlichen Darmerkrankungen oder Asthma bronchiale
scheint eine gesteigerte Leukotrienbildung die Entzündung zu begünstigen,
so Ammon. Klinische Erfahrungen mit dem Weihrauchextrakt wurden im Mannheimer
Klinikum der Universität Heidelberg gesammelt.
"Beschwerden
wie Bauchkrämpfe und Gelenkschmerzen besserten sich. Im Unterschied zu
den bisherigen Medikamenten gibt es kaum Nebenwirkungen, sagte Henning
Gerhardt, Internist der Crohn-Ambulanz des Mannheimer Klinikums.
pressetext.austria
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