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ZurückStadtleben ist für Männer gefährlich

Siebenjährige Studie der Universität von Michigan bestätigt Gefahr für Männer

Ann Arbor (pte, 4. Dezember 00/12:15) - Das Leben in der Stadt ist für Männer besonders gefährlich. Dies belegt eine Studie von Wissenschaftlern der Universtity of Michigan, die in der Dezember-Ausgabe des "American Journal of Public Health" publiziert wurde. Nach Aussage der Forscher könnten die Gründe dafür sein, dass sich Männer viel außer Haus bewegten und gesundheitschädliche Arbeiten ausführten.

James S. House, http://www.ilir.umich.edu/people/jimhouse.htm leitender Autor der Studie, und seine Kollegen haben 3.617 Erwachsene - weiße und schwarze Männer, weiße und schwarze Frauen - über ihre Wohn- und Lebenssituation interviewt. Die Studie lief über siebeneinhalb Jahre, von 1986 bis 1994. Nach Ablauf dieser Zeit waren insgesamt 542 der interviewten Personen gestorben. Anhand der Totenscheine gewannen sie Informationen über die Todesursache. So konnten die Forscher feststellen, dass besonders Männern das Stadtleben äußerst schlecht bekommt. Es ist für Männer ebenso gefährlich wie Rauchen, meint James S. House.

Warum das Stadtleben für Männer gefährlich ist, aber nicht so sehr für Frauen, hat das Forscher-Team noch nicht endgültig geklärt. "Männer verbringen möglicherweise mehr Zeit außer Haus, sie arbeiten mehr außer Haus bzw. in Umgebungen, die gesundheitsschädlich sind. Es kann aber auch sein, dass Frauen soziale, psychologische oder biologische Ressourcen haben, die sie vor den Unbilden des Stadtlebens bewahren", mutmaßt House.

pressetext.austria

 

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