BEITRÄGE
Gesundheit/Umwelt
Schmerzempfindlichkeit
liegt in den Genen
Forscher versprechen
sich von der Entdeckung Möglichkeit der individuellen Schmerztherapie
Stuttgart
- Für die einen ist eine Tetanus-Spritze ein kleiner Pieks, andere
empfinden den Schmerz davon noch tagelang. Letztere müssen sich aber
jetzt nicht mehr als Jammerlappen beschimpfen lassen, sondern können
darauf verweisen, daß die Schmerzempfindlichkeit wie eine
Studie des Neurowissenschaftlers George R. Uhl von den Johns Hopkins Medical
Institutions belegt in den Genen liegt.
Dieses spezielle
Gen enthält die Botschaft für einen Opiat-Rezeptor, ein Molekül,
das sich mit den natürlichen Opiaten des Körpers verbindet.
Der Rezeptor verbindet sich auch mit Morphinen, darum liegt in ihm wohl
auch der Schlüssel für die Unterschiede, mit der Menschen auf
eine Morphiumbehandlung gegen Schmerzen reagieren.
Der Forscher
und seine Kollegen versprechen sich von der Entdeckung die Möglichkeit,
individuelle Schmerztherapien, zugeschnitten auf die Sensibilität
des Einzelnen, zu entwickeln. Wahrscheinlich könnte man bei der Analyse
dieses Gens auch vorhersagen, wie sehr eine Person eine Disposition zur
Drogensucht hat.
+++ pressetext.austria
+++ pressetext.austria +++ pressetext.austria +++
|