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Lund - Schwedische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass zwei Minuten im Nahbereich der Energiewellen eines Handys ausreichend sind, um die Abwehrmechanismen des Körpers gegen schädliche Proteine und Giftstoffe außer Kraft zu setzen. Sind die gefährlichen Proteine einmal in das Gehirngewebe eingedrungen, soll das zu einer höheren Anfälligkeit für Erkrankungen des Gehirns und der Nerven führen. Die Wissenschaftler der University of Lund nennen als mögliche Erkrankungen Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose. Für
die Studie wurden Ratten Mikrowellen ausgesetzt, die in etwa jenen entsprechen,
die von einem Handy beim Telefonieren ausgehen. Untersucht werden sollten
die Auswirkungen auf die Blut-Gehirn-Barriere des menschlichen Körpers.
Innerhalb von zwei Minuten öffnete sich das Gehirngewebe der Ratten für
die durch das Blut transportierten Schadstoffe. Der Wissenschaftler Leif
Salford sagt, das man noch nicht sicher sei, ob dieser Effekt schädigend
sei. "Es scheint so, dass Moleküle wie Proteine und Giftstoffe während
des Telefonierens vom Blut ins Gehirn übergehen können." Die Ergebnisse
dieser Studie legten laut Salford nahe, dass ein Schaden auch bereits
bei Einhaltung der derzeit gültigen Richtlinien entstehen könnte. (bbcnews)
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