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BEITRÄGE
Virtuelle
Therapie baut Flugangst ab
Spürbarer
Erfolg nach acht Sitzungen
Washington- Rund zehn bis 25 Prozent der Bevölkerung leiden Schätzungen
zufolge unter Flugangst. Eine neue, von den beiden US-Psychologinnen Samantha
Smith und Barbara O. Rothbaum entwickelte Therapie - die so genannte "Virtual
Reality Exposure"-Therapie (VRE) http://www.cc.gatech.edu/gvu/virtual/Phobia/phobia.html
- soll mit Hilfe der virtuellen Welt Abhilfe schaffen. In der "Virtual
Reality Exposure"-Therapie (VRE) http://www.cc.gatech.edu/gvu/virtual/Phobia/phobia.html
wird der Klient in eine computer-generierte, dreidimensionale virtuelle
Welt gestellt, die sich auf "natürliche" Weise mit den Körper- und Kopf-Bewegungen
des Klienten verändert.
Der Klient erlebt in dem virtuellen Flugzeug Starts, Landungen und Flüge.
Es wird sowohl ruhiges als auch stürmisches Wetter simuliert. Um die Wirksamkeit
ihrer Therapie zu beweisen, haben Samantha Smith vom Walter Reed Army
Hospital und Barbara O. Rothbaum von der Emory University School of Medicine
45 unter Flugangst leidende Patienten im Alter zwischen 24 und 69 in verschiedenen
Therapie-Programmen behandelt.
Die Patienten verspürten nach acht Sitzungen in sechs Wochen weder Phobien
oder Panikattacken bei dem Gedanken, in ein Flugzeug steigen zu müssen.
Es zeigte sich also, dass beide Therapien, sowohl die VRE als auch die
konventionelle Therapie in einem echten Flugzeug direkt am Flughafen,
gleichermaßen gute Ergebnisse brachten. Die VRE hat jedoch der anderen
Therapie gegenüber einen entscheidenden Vorteil, denn sie kann in einer
Praxis durchgeführt werden. Auch ist sie weniger kostspielig und zeitintensiv
als die Flughafen-Therapie, so die beiden Forscherinnen. Die "Virtual
Reality Exposure"-Therapie (VRE) wurde bei der 108. Annual Convention
der American Psychological Association in Washington vorgestellt. http://www.apa.org
Informationen: Samantha Smith, Ph.D., E-Mail: samantha.smith@na.amedd.army.mil
und Barbara O. Rothbaum, Ph.D., E-Mail: brothba@emory.edu
pta Austria
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