BEITRÄGE Treibhausgase sollen in ausgediente Bergwerke und Grundwasserschichten geleitet werden Sydney -
Australien hat Probleme mit der Produktion von Treibhausgasen: das 1997
vereinbarte Kyoto-Ziel wurde bereits um 16 Prozent überschritten. Eine
Reduktion der Gase scheint den Australiern nicht gelegen zu kommen, daher
planen australische Wissenschaftler, halbflüssiges Kohlendioxid in den
Boden zu injizieren. "Es gibt eine zunehmende Übereinkunft darin, dass
die geologische Entsorgung von Kohlendioxid ein umweltfreundlicher Weg
ist, den schnellen Anstieg von Kohlendioxidemissionen zu stoppen, ohne
dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu gefährden", sagt Peter Cook vom
australischen Petroleum-Forschungszentrum APCRC http://www.apcrc.com.au. Die Methode ist aber sehr teuer und erfordert großen energetischen Aufwand. In Hawaii wird derzeit auch an einem Projekt gearbeitet, das Treibhausgas CO2 am Meeresboden zu lagern. Gegner befürchten allerdings große Gefahren für die Umwelt. Durch die Übersäuerung ist die Unterwasserflora und – fauna gefährdet, außerdem könnte durch Meeresströmungen das Gas an die Oberfläche gelangen und zur Gefahr für Schiffe werden. "Anstatt auf erneuerbare Energien zu setzen, wird mit allen möglichen Mitteln versucht, CO2 – Dumping zu betreiben. Dabei ist es egal, ob die Entsorgung teuer und energetisch ungeeignet ist ", so Mayer. pressetext.austria
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