Entzündungshemmende Substanz des Kralldorn soll helfen. Seattle/Washington Ein entzündungshemmendes Extrakt der in Peru vorkommenden Pflanze Cat´s Claw bisweilen auch "Krallendorn" genannt soll gegen Alzheimer helfen. Das behauptete jetzt auf dem Treffen der Federation of American Societies for Experimental Biology (FASEB) zumindest Alan Snow von der University of Washington in Seattle. Der Wissenschaftler ist Mitgründer der Firma Proteo Tech, die entsprechende Mittel vertreibt. Nach Angaben des Wissenschaftlers soll Cat´s Claw bei Versuchen an Ratten Ablagerungen von Amyloid-beta im Gehirn entgegengewirkt haben. Die Ablagerungen, die bei Alzheimer-Patienten als Plaque sichtbar werden, halten viele Wissenschaftler für eine wesentliche Ursache des Hirnleidens. Als mögliche Ursache gelten Umwelteinflüsse und genetische Veranlagungen. Immerhin scheint man den Ausbruch der Krankheit durch einen gesunden Lebensstil und geistige Regsamkeit verzögern zu können. Eine wirksame Therapie gibt es jedoch nicht. Cat´s Claw (Uncaria tomentosa) erfreute sich in den zurückliegenden Jahren unter Naturheilkundlern wachsender Beliebtheit. Ihren Namen hat sie von scharfen Dornen, die sich an der Unterseite ihrer Blätter befinden. Wurzel und Rinde dieser Lianenart wurden angeblich schon von den Ashancainkas, Ureinwohner des Regenwaldes, als Heilmittel genutzt. |