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BEITRÄGE

DIE KRÄUTER- und GEMÜSESEITE

Das Wissen um Kräuter und ihre Heileigenschaften ist heute leider weitgehend verloren gegangen. Hie und da erinnern wir uns noch an Tipps und Tricks von Großmutter, die bei kleinen Wewechen immer ein Mittel wußte.

Hier möchten wir die fast vergessenen Hausmittel wieder aktivieren und Ihnen vorstellen. Wir werden diese Seite ständig erneuren und ausbauen, sodaß Sie immer wieder neue Kniffe finden können, wie Sie Ihre wertvolle Gesundheit erhalten können

KLEINE PFLANZENKUNDE:

Der Frühling kündigt sich schön langsam an und es werden bald die ersten Blümchen Ihre Hälse der Sonne entgegenstrecken darunter auch das Gänseblümchen

DAS GÄNSEBLÜMCHEN (Bellis perennis):

Diese kleine unscheinbare, aber doch so wertvolle Pflanze wird auch Gänseliesel oder Himmelsblume genannt. Das Gänseblümchen findet sich auf Wiesen, Grasplätzen und Weiden und blüht durchgehend vom ersten Frühlingstag an bis zu den Herbstfrösten.

Eine wohlduftende Blume ist das Gänseblümchen nicht. Der Geschmack ist säuerlich, bitter und leicht zusammenziehend. Gesammelt werden kömnnen von dieser heilkräftigen Pflanze die Blüten und Blätter, und das bis Ende August.

Schon im Mittelalter waren die Heil- und Wirkungskräfte dieser Pflanze hoch geschätzt. Denn kaum bekannt ist, daß dieses unscheinbare Blümchen die wichtigen Stoffe Saponin, Gerbstoff, Harz, ätherische Öle, Zucker, Schleim, Eiweiß, Bitterstoff, Apfel- Wein, Essig- und Oxalsäure und schließlich ein fettendes Öl enthält. Noch weniger bekannt ist, daß man das Gänseblümchen auch verspeisen kann. In Salaten ist es nicht nur eine Zierde, sondern wohlschmeckend und dabei auch noch gesund. Wer nicht ein ganzes Gänsebümchen verspeisen will, kann die Blume auch zerkleinert dem Salat beimengen.

Das Gänseblümchen wirkt kühlend, schmerz- und krampfstillend und leicht abführend. Besonders wichtig ist dabei, daß es auf unseren Stoffwechsel anregend wirkt und unser Blut reinigt.

Bei Kopfwunden ist das Gänseblümchen ein hervorragendes Wundkraut. Die Gänseblümchen werden zerkleinert und auf ein Leintuch gegeben, welches man auf die betroffene Stelle legt.

 

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