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Nachtschwärmer
oder Morgenmensch - Entscheidung liegt bei den Genen Guildford (pte, 16. Juni 2003 12:20) - Manche Menschen arbeiten die Nacht durch, während andere lieber in den frühen Morgenstunden werken. Wissenschaftler haben nun entdeckt, warum jeder Mensch in eine der beiden Kategorien fällt. Simon Archer, University of Surrey http://www.surrey.ac.uk , hat erstmals den Zusammenhang gefunden zwischen der Länge des sogenannten "Clock-Gens" und der Präferenz für Aktivitäten am Morgen bzw. in der Nacht. Das gaben die Autoren der Studie gestern, Sonntag, bekannt. Die Studie erfolgte in Zusammenarbeit mit dem St. Thomas Hospital in London und dem Hospital des GelderseVallei in den Niederlanden. Period
3 (Per3) ist ein Teil der sogenannten "Clock-Gene", die die
"innere Uhr" jedes Menschen bestimmen. Per3 hat eine lange und
eine kurze Variante. "Wir entdeckten, dass die kürzere Variante
des Gens bei Nachtmenschen signifikant häufiger vorkommt. Aber auch
bei Menschen, die unter Einschlafstörungen leiden", so Archer.
Malcom von Schantz, Ko-Autor der Studie, folgert: "Es gibt mindestens
zehn dieser "Clock-Gene", die sich alle voneinander unterscheiden.
Ob ein Mensch eine Nachteule ist oder ein Morgenmensch, hängt von
der Summe dieser Unterschiede ab." |