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Forscher
warnen vor genetisch verändertem Lachs Ottawa/New
York - Wissenschaftler der Purdue-Universität in Indiana haben in
einem Computer-Modell festgestellt, dass 60 genetisch veränderte
Lachse 60.000 Wildlebende in nur 40 Generationen zerstören können.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.org
hat daher auf der kanadischen Prince-Edward-Island die Fischfarm Aqua
Bounty mit einem 500 Quadratmeter großen Banner versehen und die
Eingänge verriegelt. Die von Aqua Bounty http://www.aquabounty.com gezüchteten Lachse wachsen durch einen genetischen Eingriff vier bis sechs Mal schneller als normale Lachse. Greenpeace fordert, dass es ein weltweites Verbot von genetisch-veränderte Lachse geben müsse. Dazu gehöre, so Lindsay Keenan, Genexpertin von Greenpeace international, ein generelles Verbot der Freisetzung genetisch veränderter Lebewesen in Ozeanen.
"Mit ihren deformierten Köpfen und extremem Heißhunger
stellen die genetisch veränderten Lachse eine große Bedrohung
für freilebende Artgenossen dar. Führende Biologen haben ihre
Befürchtungen bereits ausgesprochen und warnen davor, dass die gezüchteten
Fische in freie Gewässer gelangen könnten", so die Aktivistin.
Die Freisetzung könnte irreversible ökologische Schäden
herbeiführen, da die genetisch veränderten Lachse freilebende
Arten verdrängen könnten. "Nach Informationen von Greenpeace sind in den vergangenen Jahren mehr als 500.000 genetisch veränderte Lachse aus einer knappen Handvoll Zuchtanstalten freigekommen", berichtet Keenan. Die Lachse von Aqua Bounty produzieren verstärkt Wachstumshormone, die den Reifeprozess ankurbeln. Eigentümer der Fischfarm ist das Unternehmen A/F Protein http://www.afprotein.com , das noch in diesem Jahr mit der Zustimmung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA rechnet.
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