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BSE:
Von Menschen auf Menschen übertragbar Langen - Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts http://www.pei.de haben diese Woche mitgeteilt, dass der BSE-Erreger nach neuesten Studien zufolge auch zwischen Menschen übertragen werden kann. Französische und britische Forscher vermuten, dass sich der Erreger der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE), einmal auf den Menschen übertragen, an ihn anpassen kann. Das erleichtert auch eine Übertragung von einem Menschen auf den nächsten. Die
Übertragung des Erregers im Tierversuch sei erfolgreich gewesen,
wenn infektiöses Gehirnmaterial in die Blutbahn gespritzt wurde.
Das gebe Anlass zur Sorge, dass die durch den BSE-Erreger verursachte
menschliche Erkrankung, eine Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
(vCJK), durch Blut und Blutprodukte übertragen werden kann, so Johannes
Löwer, Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts, das in Deutschland für
die Zulassung von Arzneimitteln, unter anderem von Blutprodukten, zuständig
ist.
Als weitere Vorsichtsmaßnahme hat das Institut veranlasst, weiße Blutkörperchen (Leukozyten) aus Blutspenden zu entfernen, da es Hinweise darauf gibt, dass die Erreger, wenn sie im Blut vorkommen, sich vorwiegend mit den weißen Blutkörperchen verbinden. Erwogen werde auch der Ausschluss von Spendewilligen, die selbst einmal eine Transfusion erhalten hatten. "Bei einer Entscheidung ist jedoch zu berücksichtigen, dass es sich bei Blut und Blutprodukten um lebenswichtige und daher unverzichtbare Arzneimittel handelt und bereits heute ein deutlicher Mangel an Blutspenden besteht", meint der Leiter des Instituts. Weitere
Informationen: http://www.pei.de/pm/2001/4_2001.htm
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