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Ein Studienprojekt der thailändischen Kasetsart Universität und der Kyoto Kinki Universität hat in der populären thailändischen Tom-Yum-Suppe hundert Mal effektivere krebshindernde Stoffe gefunden als in anderen Speisen. Nun wollen die Wissenschaftler die wirksame chemische Zusammensetzung extrahieren. "Die Krebsrate in Asien, besonders in Südostasien ist verglichen mit der in Europa und anderen westlichen Staaten relativ niedrig", so Suratwadee Jiwijindra von der Kasetsard Universität. In Thailand gebe es auch eine wesentlich niedrigere Rate an Krebserkrankungen des Verdauungstrakts. Die Gründe dafür liegen in der taditionellen Thai-Küche, die berühmt für den Gebrauch von vielen frischen Kräutern und Gewürzen ist. Diese sind seit Jahrhunderten bekannt dafür, dass sie positive Wirkung auf den gesamten Organismus haben. Die traditionelle Tom Yum Kung, eine scharf-säuerliche Garnelensuppe, soll nach den ersten Forschungsergebnissen sogar zur Bekämpfung von Krebserkrankungen einsetzbar sein. Tom Yum Kung besteht neben den Garnelen aus einer raffinierten Mischung verschiedener Gewürze, darunter Zitronenblätter, Zitronengras, Koriander, Galangal-Wurzel, Knoblauch und Chilis. Weitere Informationen http://www.thaicuisine.com/recipes/recipe1.htm . |