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Unsere Haut ist die äußere materielle Grenze zur Umwelt und gleichzeitig stehen wir mit ihr in Verbindung mit der Umwelt. An der Haut spiegelt sich vieles wieder. Ein Baby hat eine samtweiche, wohlriechende Haut, es ist offen für jede Zuwendung und lässt sich ständig auf neue Erfahrungen ein. Die Umweltverschmutzung zeigt noch keine Wirkungen und die Seele wurde noch nicht gekränkt, sodass sich psychosomatische Störungen nicht daran widerspiegeln könnten. Fast noch mehr sind die Haare ein Spiegelbild für unser Wohlbefinden. Ernähren wir uns gesund und fühlen wir uns wohl, dann erscheint die Haarpracht in ihrem vollen Glanz. Haben Sie schon entdeckt, dass frisch Verliebte oftmals durch fülligeres Haar erkennbar sind - wenn die Augen schon keine Bände sprechen? Die Haut zeigt sowohl unseren inneren organischen Zustand als auch unsere gesamten psychischen Abläufe und Reaktionen an. Einige Beispiele sind das Rotwerden vor Scham, der Schweißausbruch bei Aufregung, die Gänsehaut vor lauter Entsetzen und die Blässe bei Erschrecken. Die allgemeine Hautbeschaffenheit hängt im Wesentlichen vom Gesundheitszustand ab. Stress, Übersäuerung, schlechte Verdauung oder Reizstoffe in der Nahrung lassen die Haut bald alt aussehen. Davon lebt die Kosmetikindustrie. Kosmetik
Kräuterlotion
Rosmarin Thymian
Salbei In Form von Tee wirkt Salbei, Salvia officinalis, leicht zusammenziehend - für die Haut straffend - , magenstärkend und blähungstreibend. Erfolgreich angewendet wird er bei Entzündungen der Atmungsorgane, Durchfall und Nachtschweiß. Salbeiöl ist in der Aromatherapie bekannt gegen Verkrampfungen im Hals-Chakra, sodass unsere Worte harmonisch und kraftvoll zum Ausdruck kommen und die Absicht unserer Seele auf die wirksamste Art vermitteln können. Breuss empfahl täglich eine Tasse Salbeitee für alle Drüsen. Selten findet man Salbei im Gewürzregal, obwohl z.B. Salbeibutter in der Gourmetküche für erstklassigen Geschmack bürgt. Kamille Die echte Kamille, Matriaria chamomilla, hat sehr viele Anwendungsmöglichkeiten für den Darm, die Haut, die Geschlechtsorgane, die Niere und die Blase. Sie wirkt innerlich und äußerlich entzündungshemmend und innerlich beruhigend und krampflösend. Als meistgebrauchte Heilpflanze fand sie auch in der Homöopathie ihren Einzug, wo dasselbe Wirkungsfeld angesprochen wird, zusätzlich wird sie noch bei Hysterie und Schlaflosigkeit eingesetzt. Pfefferminze Die Mentha piperita oder auch Edel- bzw. Englische Minze genannt wirkt als Tee schmerzstillend und beruhigend. Heilanzeigen findet man bei Magenproblemen, Blähungen und Darmerkrankungen. Welche Anwendung man wählt - Tee, Öl oder Bad - hängt davon ab, welches Organ man erreichen will. Für Haut und Haare sind Einreibungen am geeignetsten. Mancherlei Wirkung zeigt sich erst in der Kombination verschiedener Heilpflanzen - in den berühmten Schwedenkräutern sind mehr als 80 Heilkräuter enthalten! Eine Kräuterlotion ist einfach auch für zwischendurch anzuwenden. Einige Tropfen von dieser Lotion machen die Haut sofort frischer und widerstandsfähiger. Gönnen Sie Ihrer Haut und Ihrem Haar doch einige erholsame Momente! So können auch Sie auf Kosmetika, die von Konservierungsmitteln strotzen, verzichten.
Literaturhinweise: Krankheit als Weg Thorwald Dethlefsen / Rüdiger Dahlke
C. Bertelsmann Verlag |
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