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Zurück Beitrag von Dr. Marlis Bach
Candida albicans - Das Schaf im Wolfspelz

Die schulmedizinische Behandlung einer Candida-Infektion mit Fungiziden wie "Nystazin" ist in alternativen Kreisen längst verpönt. Hier richtet man sich nach dem Naturheilverfahren, in dem der Pilz durch Nahrungsentzug mittels kohlenhydratfreier Diät ausgehungert wird. Aber dies ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn es gab immer wieder Fälle, bei denen der Pilz trotz strenger Diät nicht endgültig zum Verschwinden gebracht werden konnte. Der Mediziner Dr. Thomas Rau, Leiter der Paracelsus Klinik in St. Gallen in der Schweiz, machte die völlig unerwartete Beobachtung, dass der Pilz immer gemeinsam mit einer chronischen Schwermetallvergiftung auftritt und hier die Rolle des essentiellen Entgiftungsfaktors übernimmt.

Diese Entdeckung erklärt uns, warum wir den Candida albicans im Darm nicht loswerden können, solange dort Schwermetalle wie Quecksilber, Zinn und Palladium im Darm vorkommen. Der Körper ist eigentlich auf den Pilz angewiesen, denn er entscheidet sich für das kleinere Übel, nämlich für eine Pilzinfektion anstelle einer Schwermetallvergiftung, bei der die Schwermetalle nicht im Darm gebunden werden, sondern in den Organen Niere, Leber und Gehirn landen und dort diverse Schäden herbeiführen. Wie schon im Pulsarheft 4/99 erwähnt wurde, schnellen die Zahlen der Pilzerkrankungen dramatisch in die Höhe. Die geschwächte Darmflora bietet dem Pilz gute Ausbreitungsmöglichkeiten, wodurch der wesentliche Beitrag des Darmes am Immunsystem entfällt. Hierbei dreht sich die Spirale nach innen, weil ein wenig intaktes Immunsystem wiederum die Besiedelung des Darmes mit Candida albicans begünstigt. Als ein wesentlicher Milieufaktor wurde die erkrankte Darmflora erkannt, jedoch wusste man noch nichts von einem weiteren essentiellen Faktor, dessen Kenntnis zu einer neuen Theorie und schließlich einer neuen Heilmethode für die Candida-Infektion führte.

Worauf basiert diese Theorie?
Dr. Thomas Rau verglich die Krankheitsbilder bei Candidabefall mit denen bei einer chronischen Schwermetallvergiftung und entdeckte eine Vielzahl von übereinstimmenden Symptomen. Folgende Symptome wurden bei Candidainfektion und erhöhter Schwermetallbelastung gefunden:
* Schleimhautstörungen: Bronchitis, Infektanfälligkeit, Mandelentzündungen, Mundausschlag (Aphthen), entzündliche Prozesse im Darm, Afterekzeme und Weichteilrheuma
* Neurologische Symptome: Konzentrationsstörungen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen und Sehstörungen
* Vegetative Störungen: Schwitzen, Schlafstörungen, Depressionen und Bauchkrämpfe

Dieser Zusammenhang wurde deshalb noch nicht früher entdeckt, weil eine chronische Schwermetallvergiftung meistens unerkannt bleibt. Der Hauptübeltäter ist das Quecksilber, das von den Amalgamplomben herrührt.

Der Pilz - dein Helfer

Candida albicans im Darm schützt den Organismus vor einer erhöhten Schwermetallbelastung.

Er agiert folgendermaßen: Anscheinend durch die hohe Schwermetall-konzentration angelockt vermehrt er sich im Darm und bindet die dort vorkommenden Schwermetalle. Der Mundspeichel löst das Quecksilber aus den Amalgamplomben. Dies tritt massiver auf, wenn der Speichel einen sauren pH-Wert hat. Im Darm nimmt der Pilz die Schwermetalle auf. Dadurch können sie auf natürlichem Wege, nämlich mit dem Stuhl, ausgeschieden werden. Nachgewiesenermaßen steigt mit erhöhter Anzahl an Amalgam-Füllungen die Konzentration an Quecksilber in der Niere. Dieser Pilz sorgt dafür, dass ein Teil des Quecksilbers problemlos ausgeschieden wird und sich nur ein geringer Anteil als Ablagerung in der Niere festsetzt.

Behandlungskonzepte

Wir wissen nun, dass dieses Aushungern des Pilzes keine endgültige Lösung ist. Im Gegenteil, es verschlimmert die Situation sogar. Wenn das Pilzmycel zum Teil abstirbt, werden die gebundenen Quecksilberkomplexe freigesetzt und können im Körper ihr Unwesen treiben. Die Symptome einer Schwermetallvergiftung treten nun als Nebenwirkungen zu Tage. Deshalb kann die Pilzentfernung sogar gefährlich sein. Um dieser Komponente gerecht zu werden, muss das Milieu als Ganzes harmonisiert werden.

Das heißt, der Pilz soll weniger von seinen Lieblingsgerichten angeboten bekommen - aber kein völliger Verzicht auf Kohlenhydrate - , der Säure-Basenhaushalt soll ausgeglichen werden (mehr basenbildende Nahrung aufnehmen), Mittel zur Stärkung der Darmflora, wie die vielfach bewährte Bluegreen-Alge, sollen konsumiert werden und nicht zuletzt braucht der Mensch Stoffe zur Entgiftung der Schwermetalle, das sind allen voran Selen, Zink, Algenpräparate und pflanzliche Antioxidantien.

Insgesamt sollen also das Milieu saniert und die langsam entstehenden Giftstoffe neutralisiert werden. Hervorragend eignet sich dafür das Produkt Formula 1134+ von Bluegreen, weil durch die Bluegreenalge eine Stärkung der Darmflora eintritt und gleichzeitig durch die hohen Spurenelementgehalte (Selen usw.) und der pflanzlichen Antioxidantien der Entgiftungsprozess stattfindet. Zur Unterstützung dient eine basische Kost bestehend aus viel Gemüse, reifen Früchten (Zitrone ist besonders basenbildend), die am besten am Vormittag genossen werden, kein Industriezucker, dafür Vollkornmehlprodukte (manche Ernährungsberater ordnen sogar Vollkornprodukte den Säurebildnern zu). Der Wermutstropfen dieser Behandlung ist seine Dauer. Das Motto "Gut Ding braucht Weile" ist zwar für viele einsichtig, jedoch bei einer Mindestbehandlungszeit von einem Jahr wird es erheblich ausgenutzt. Wenn einem der Verdacht kommt, dass man für solch eine Behandlung prädestiniert sei, sollte man als erstes beim Arzt den Schwermetallgehalt analysieren lassen.

Nebenbei kann man gleich beginnen, die Darmflora zu kräftigen, z. B. mit dem Bluegreenprodukt Formula 1134+. Und falls Sie sich während der Feiertage dem Weihnachtsschmaus hingegeben haben, sollten Sie versuchen, dieses am Milieu des Darms wiedergutzumachen..

Nähere Informationen zur Therapie: Dr. Thomas Rau Paracelsus Klinik Lustmühle CH-9062 Lustmühle bei St. Gallen Tel.: 0041/71-3 35 71 71 Fax: 0041/71-3 35 71 00

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