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ZurückUr-Algen: Die Nahrung
der Zukunft
Zeitschrift PRÖ 6+7/97 - Alles für Menschen über Fünfzig

Die blaugrünen Ur-Algen aus einem nordamerikanischen See gelten als perfektes "Supernahrungsmittel" das uns hilft, einen jugendlichen Geist und Körper zu bewahren.

Die Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Die Nahrung beeinflußt unser Wohlbefinden wesentlich. Je besser und natürlicher die Nahrung, desto besser auch die geistige und körperliche Gesundheit. Die Informationen, die wir unserem Körper mit der Ernährung zuführen, sind so entscheidend, daß Gehirnfunktion und emotionale Stabilität von jeder Mahlzeit beeinflußt werden. Fettes, schweres Essen macht denk- und bewegungsfaul, während leichte Mahlzeiten kräftigend und inspirierend wirken.


Die vollständigste und natürlichste Nahrungsquelle

Die Erde schenkt uns - und das schon seit Millionen Jahren - ein Nahrungsmittel, das uns hilft, einen jugendlichen Geist und Körper zu bewahren: die blaugrünen Ur-Algen Aphanizomenon Flos Aquae.
Diese blaugrünen Mikroalgen gehören zu den ältesten Organismen dieser Erde. Sie bildeten sich vor rund dreieinhalb Milliarden Jahren und setzten damit die Evolution in Gang. Dazu verhalf ihnen ihre Fähigkeit, "von der Luft zu leben" - sie können Gase in Protein umwandeln. In der Medizin sind sie seit jeher hochgeschätzt: Chinesische Kräuterspezialisten verwenden die blaugrüne Alge seit mehr als 1000 Jahren, Mayas und Azteken aßen regelmäßig frisch geerntete Algen. Afrikanische (Ureinwohner im Tschad essen noch heute Algentorten.
Die Bluegreen-Algen, etwa ein Zentimeter lange, wildwachsende Ur-Algen, sind Träger von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie enthalten Aminosäuren, die essentiellen B-Vitamine und Fette, die für eine optimale Funktion der Nerven und des Gehirns gebraucht werden. Nach dem Gewicht verglichen, weisen blaugrüne Algen prozentuell mehr Proteine und Vitamin B auf als andere Pflanzen - sie gelten als die vollständigste, natürlichste und energiereichste Nahrungsquelle überhaupt. Die Ur-Algen bestehen aus 65 Prozent Protein, die alle acht essentiellen und zehn nicht-essentielle Aminosäuren enthalten. Im Vergleich: Ei hat nur 45 Prozent Protein, Rindfleisch 17 Prozent! Algen gelten auch als Quelle von antioxidanen Substanzen, wie die Vitaminkomplexe C, B und E, die die "freien Radikale" zerstören, die Krebs auslösen können.

Mit der Ur-Alge kann man gravierende Ernährungsfehler wieder gutmachen

Die Ur-Algen beinhalten die Mineralien Magnesium und Kupfer sowie Spurenelemente, denen in der Behandlung verschiedener Krankheiten - auch von Krebs - immer mehr Bedeutung zukommt. Algen sind reicher an Kalzium als fast jede andere Nahrung, ihr Gehalt an Eisen ist 58mal höher als der von rohem Spinat, und auch der Zinkgehalt ist enorm.


Gift wird ausgeschwemmt, man bekommt mehr Energie

In unseren Breiten kam den Algen als Nahrungsmittel lange keine Bedeutung zu. Erst in den letzten Jahren hat man erkannt, daß man mit diesem Mikroorganismus gravierende Ernährungsfehler wieder gutmachen kann. Die Befürworter sprechen oft von "Wundernahrung".

Ihre Begründung: Die Alge

  • reinigt den Körper von Giften
  • stärkt das Immunsystem
  • beeinflußt den PH-Wert des Körpers
  • normalisiert übermäßigen Flüssigkeitsverlust und Blutzuckerspiegel
  • reguliert den Menstruationszyklus bei Frauen
  • gibt erhöhte Energie und Vitalität
  • vermindert oder beseitigt sogar
  • Streß, Angstzustände, Depressionen
  • befreit von Müdigkeit, Schlaffheit
  • beseitigt Allergien
  • verbessert die Verdauung

Genauer ausgeführt:
Die Bluegreen-Algen schwemmen Gift aus, schützen und reinigen den Körper zugleich. Sie helfen entscheidend mit, Schwermetalle aus den Körper- und Gehirnzellen auszuschleusen, aber auch radioaktive Substanzen, weshalb sie an die Kinder von Tschernobyl verabreicht werden. Die Algen versorgen den Körper mit Sauerstoff, da das hochwertige Chlorophyll dieser Pflanzen ein besonders guter Träger von Sauerstoff ist. Ein gehäufter Teelöffel der "Blaugrünen" enthält 450 Millionen Aminosäurenmoleküle in genau jener Zusammensetzung, die der Mensch braucht. Durch die Dynamische Balance der in den Ur-Algen enthaltenen essentiellen Nährstoffe bekommt man ein Gefühl erhöhter Energie und Lebensfreude; Streß, Beklemmung, Depressionen verschwinden. Allergien und Verdauungsstörungen bessern sich.


Bei Alzheimer- Patienten konnte der Krankheitsverlauf gestoppt worden

Eine weitere wichtige Eigenschaft ist, daß die Bluegreen-Alge uns hilft, das seelische und körperliche Gleichgewicht wiederzufinden. Ein gutes Nahrungsmittel überträgt nämlich gute Informationen in den Körper - und die wildgewachsenen Algen enthalten die gesamte genetische Information seit Beginn der Erde. Solche Nahrung stärkt alle Bereiche unseres Körpers auch die "kleinen grauen Zellen"! . Die in den Algen enthaltenen Aminosäuren, Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine sind ja unverzichtbar für ein gut arbeitendes Gehirn.

Studien haben gezeigt, daß Gaben von Ur-Algen als Zusatz zur Kindernahrung deren Intelligenzquotienten erhöhen. Bei Alzheimer- Patienten konnte der Krankheitsverlauf durch die Ur-Algen gestoppt und auch teilweise rückgängig gemacht werden; der Zustand der Betroffenen blieb dann stabil.

Allgemein gilt zu beachten, daß Algen andere Nahrungsmittel nicht ersetzen können (obwohl sie helfen, daß man kleinere Mengen anderer Nahrung ißt), sie sind nur als Nahrungsergänzung zu betrachten. Wieviel von den Algen man täglich benötigt, kommt auf die persönliche Lebensweise, den gesundheitlichen Zustand und andere Faktoren an. Die Richtlinie liegt bei ein bis zwei Gramm oder sechs Kapseln am Tag. Am besten nimmt man die Ur-Alge mit Wasser oder Saft vor oder nach den Mahlzeiten zu sich, man kann sie aber auch über das Essen streuen. Um die reinigende Wirkung der Algen zu unterstützen, sollte man, über den Tag verteilt, einige Gläser Wasser trinken.


Ein einziger See als unerschöpfliche Vorratskammer

Im Gegensatz zu anderen Algensorten können "die Blaugrünen" nicht gezüchtet werden. Sie wachsen nur an einem, vom Klima und der Landschaft besonders begünstigten Ort der Welt: Im Klamath-See, einem der wenigen alkalinen Seen auf unserem Planeten, im Süden von Oregon, USA. Der 250 Quadratkilometer große See liegt auf über 1000 Meter Seehöhe inmitten alter Vulkane. Umgeben von mineralstoffreicher, vulkanischer Erde wird er von vielen unterirdischen Quellen des Kratersees gespeist. Hier sind ideale Lebensbedingungen für die Algen. Sie werden aus dem Wasser gehoben und sofort gefroren, um ihren Nährstoffwert zu erhalten. Dann werden sie bei niedriger Temperatur vorsichtig getrocknet.

Besonders faszinierend: Je mehr Algen "abgefischt" werden, umso mehr wachsen nach! Dadurch ist der Klamath-See eine unerschöpfliche Vorratskammer für die blaugrünen Superalgen.

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